TOP 100 - Innovation

Ausgezeichnet innovativ: HFM Modell- und Formenbau

HFM Modell- und Formenbau gehört zu den innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands/Preisverleihung durch Ranga Yogeshwar Ostrach-Kalkreute – Erfolg durch unternehmerische Weitsicht: Die HFM Modell- und Formenbau GmbH wird am 26. Juni auf dem Deutschen Mittelstands-Summit in Essen als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. „Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar ehrt das oberschwäbische Unternehmen mit dem seit über 20 Jahren verliehenen „Top 100“-Siegel. Zuvor hatte sich HFM Modell- und Formenbau einem zweistufigen wissenschaftlichen Analyseverfahren
unterzogen.

TOP 100Geschäftsführer Horst Fularczyk (rechts) und der kaufmännische Leiter Michael Schmid (links)


Die HFM Modell- und Formenbau GmbH mit Sitz im oberschwäbischen Ostrach-Kalkreute punktet bei „Top 100“ vor allem mit ihrem Innovationsklima. Der Hersteller und Systempartner im Modellbau hat ein „Chancenblatt“ eingeführt, auf dem die 55 Mitarbeiter ihre Ideen notieren können. „Wir hätten nicht damit gerechnet, dass wir so viele gute Vorschläge durch das Chancenblatt bekommen“, sagt der kaufmännische Leiter Michael Schmid. Seine Abteilung wertet die Notizen aus und prüft die Vorschläge auf Machbarkeit. Im vergangenen Jahr hat der Mittelständer auf diese Weise zahlreiche Ideen gesammelt. Kurze Wege fördern schnelle Entscheidungen: HFM benötigt nur wenige Tage, um über die Umsetzung einzelner Verbesserungsvorschläge zu entscheiden. Die Grundlage für neue Innovationen hat das 1998 gegründete Unternehmen durch umfangreiche Investitionen geschaffen. „Wir haben in ein modernes SAP-System investiert, das unternehmensweit alle relevanten Daten verwaltet“, erklärt Geschäftsführer Horst Fularczyk. Und das zahlt sich aus: Nur ein Jahr nach der Einführung verzeichnet HFM ein deutliches Umsatzplus. Der Ausbau der Produktionsfläche und die Erweiterung des Maschinenparks beim Tochterunternehmen Schnetz Formenbau – das erst 2013 übernommen wurde – ermöglichen viele neue und innovative Produkte. Und auch an seinem grünen Fußabdruck arbeitet der Mittelständler: Die neue Produktionshalle ist sehr energieeffizient, da viel Licht von außen in sie einfällt und die benötigte Energie aus einer Biogasanlage stammt. So erreicht das Unternhemen eine um 80 % verbesserte Energieausnutzung. „Unsere guten Ideen und ihre schnelle Umsetzung sind ein entscheidender
Wettbewerbsfaktor für uns“, erklärt Geschäftsführer Horst Fularczyk. „Deshalb investieren wir viel Zeit und Aufwand in unser Innovationsmanagement. Wir setzen dabei auf den Ideenreichtum aller Mitarbeiter. Ihnen gebührt mein Dank für das Erreichen der ‚Top 100’-Auszeichnung.“ Grundlage der Auszeichnung mit dem „Top 100“-Siegel ist eine zweistufige Analyse, die Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelt haben. Die Wissenschaftler untersuchen das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg der mittelständischen Unternehmen anhand von über 100 Parametern in fünf Kategorien. Wer letztlich mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnet wird, entscheidet allein die wissenschaftliche Leitung. In diesem Jahr haben Franke und sein Team so viele Anmeldungen wie noch nie geprüft: Von 302 Qualifikanten schafften es 234 Unternehmen ins Finale. 178 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung. Den Rahmen für die Preisverleihung bildet der Deutsche Mittelstands-Summit in Essen. Die „Top 100“ sind in jeder Hinsicht ausgezeichnet: 71 nationale Marktführer und sogar 31 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren 3.405 nationale und internationale Patente an. Knapp 41 Prozent ihres Umsatzes erzielten sie zuletzt mit Marktneuheiten und Verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 6,6 Prozent). Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Top-Innovatoren investieren im Schnitt 10,5 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 1,5 Prozent). Zwei Drittel der „Top 100“ sind Familienunternehmen.

„Top 100“: der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das „Top 100“-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. Mentor von „Top 100“ ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung.
Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

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